Dr. Erich Ritter - Pionier der Hai-Mensch-Interaktionsforschung

Dr. Erich Ritter

Dr. Erich Ritter mit Zitronenhaien
Es wäre das Schönste...

SharkSchool™ wird von Dr. Erich K. Ritter geleitet. Er hat an der Universität von Zürich promoviert im Fachgebiet “Behavioral Ecology” (Verhaltensökologie) und ist der weltweit einzige professionelle Spezialist für Hai-Mensch-Interaktion. Als Post-Doktorand arbeitete er an der Rosenschiel Schule der Universität Miami. Er gab Feldkurse für Studenten, Naturfreunde und Taucher auf den Bahamas, Puerto Rico, Jamaica, den Malediven, Ägypten, Mexiko, Costa Rica, Südafrika und Hawaii. Seine Feldstudien führt er primär in den Northern Abacos, Bahamas, am Shark Education & Research Center" (SERC) durch. 

Dr. Ritter ist international als führende Autorität und als Pionier im Bereich der Hai-Mensch-Interaktion anerkannt. Er entwickelte das erste Interaktions-Konzept überhaupt, ADORE-SANE. Es ermöglicht Wassersportlern, sicher mit Haien jedweder Spezies und in unterschiedlichen Umweltbedingungen/-szenarien zu interagieren. Er unterrichtet Taucher, Schnorchler, Rettungsschwimmer etc. darin, wie sie mit Haien sinnvoll und sicher interagieren, worauf zu achten ist, wenn sie ins Wasser gehen und - ganz besonders wichtig - wie sie sich wohl und sicher in der Gegenwart von Haien fühlen.

Dr. Ritter sammelt seit mehr als 35 Jahren Daten von unterschiedlichen Hai-Spezies in aller Welt. Neben einiger Riffhai-Arten liegt sein Fokus auf Bullenhaien, Zitronenhaien und Weißhaien. 

Er hält Seminare und Vorlesungen weltweit und war bereits zu Gast in diversen Fernseh-Formaten. U. a. hatte er einen kurzen Auftritt im Film SharkWater. Seine Workshops, Vorlesungen und Vorträge hält er auf Englisch und Deutsch.

Feldforschung

Unfall-Forensik

Dr. Erich Ritter untersucht, analysiert und rekonstruiert Haiunfälle und stellt die Ergebnisse den Opfern und deren Angehörigen zur Verfügung. Dabei ist er der einzige Hai-Experte, der viele typische Unfallszenarien mit der jeweils involvierten Haiart nachstellt. Sein Verständnis für potenziell gefährliche Situationen mit Haien haben in diesem Forschungsfeld neue Perspektiven eröffnet.

In Zusammenarbeit mit der Global Shark Attack File (GSAF) unterhält das von ihm geleitete Shark Accident Victim Network (SAVN) eine der größten Unfalldatenbanken im Internet mit ca. 4000 analysierten Hai-Unfällen.